Die Firma Apelt und Ritter wurde 1920 von den Tischlermeistern Otto ApeIt und Karl Ritter gegründet. Die Firma entwickelte sich vom Zweimannbetrieb zu einer großen Tischlerei mit zeitweise über 50 Beschäftigten. Es wurde ausschließlich auf dem Bausektor gearbeitet. Schwerpunkt war die Herstellung von Fenstern und Türen und deren Montage. Es wurden aber auch Trennwände für Büros, Werkstätten und andere anfallenden Tischlerarbeiten ausgeführt. Auftraggeber waren Betriebe, Wohnungsgenossenschaften, Privatpersonen sowie kommunale Einrichtungen.
Nach dem Krieg waren die Großbetriebe der Schwerindustrie wie SKET, SKL und die Bauunternehmen wie lndustriebaukombinat und Wohnungsbaukombinat, das Wasserwerk in Buckau, sowie die Energieversorgung die größten Abnehmer der hergestellten Holzerzeugnisse.
1972 wurde der Betrieb verstaatlicht und ab 1974 Bestandteil eines größeren volkseigenen Betriebes. Die Fertigungspalette blieb fast unverändert.
1990 wurde die Firma rückübertragen und firmiert heute unter Apelt und Ritter GmbH & Co. KG Heute werden 6 Personen beschäftigt, vorrangig Tischler, die zum größten Teil schon lange in der Firma sind. Der Jahresumsatz liegt bei ca. 0,9 Mio EUR.
In eigener Produktion werden Kunststofffenster und -türen nach dem System REHAU hergestellt. In der Tischlerei werden alle Arbeiten des bautischlermäßigen Innenausbaues wie Handlauf- und Wandschutzsysteme, aber auch die Sonderanfertigungen von Holz-Bauelementen ausgeführt. Dazu kommt der Vertrieb und die Montage von Holz-, Holz/Aluminium- und Aluminiumfenstern und -türen sowie Innentüren für den Privat und Objektbereich. Ebenfalls zur Angebotspalette gehören Holz/Aluminium-Fassaden, Wintergärten und Garagentore sowie Insekten- und Sonnenschutzsysteme.